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Ginger ist ein meerschweinchengroßer Hund mit Strickmäntelchen. Er stellt sich kläffend vor zwei Gangster, die in die Villa seines Frauchens einbrechen wollen und muss diese Heldentat mit dem Leben bezahlen. Ginger bleibt nicht das einzige Opfer im Fall des Ermittlerpaares Dorn und Lessing.

Der „Schlappschwanz“ wird gekidnappt

Frauchen Marlies entdeckt den toten Ginger vor der Haustür, hat allerdings nicht viel Zeit, zu trauern, denn die Gangster halten ihr eine Waffe an den Kopf. Was wiederum Ehemann Gerd, der eben im Bademantel aus der Dusche kommt, dazu veranlasst, den Gangstern allen Schmuck aus dem Safe anzubieten. „Bitte tun Sie meiner Frau nicht weh. Ich gebe Ihnen alles, was sie wollen.“ Dieses Angebot findet seine Frau, auch mit Waffe am Kopf, eher suboptimal. „Ist das dein Ernst?“, fragt sie schluchzend, „mein Gott, du Schlappschwanz“, fügt sie noch hinzu.

Letzten Endes bezahlt sie das, und Anderes, mit ihrem Leben. Und Gerd Schreyer, der Ehemann? Der wird von den zwei Gangstern gekidnappt.

Szenenbilder Tatort „Der letzte Schrey“

Szenenfotos Tatort „Der letzte Schrey“ (Foto: ard-foto s2-intern/extern, MDR/Steffen Junghans)
Die beiden Entführer Freya und Zecke betrachten ihr erstes Opfer - Hund Ginger. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Gerd und Marlies Schrey werden von Zecke und Freya bedroht. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Zecke bedroht Marlies Schrey mit einer Waffe. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Gerd Schrey ist das Opfer einer Entführung geworden - nun liegt er gefesselt in Freyas und Zeckes Fahrzeug. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Die entführte Marlies Schrey wird von Freya überwältigt. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Kurt Stich, Lessing und Kira Dorn begehen den Tatort. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Kira Dorn und Lessing wundern sich, dass niemand etwas von der Tat mitbekommen zu haben scheint. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Frau Dr. Seelenbinder erklärt Kira Dorn, Lessing und Kurt Stich ihre ersten Erkenntnisse nach Inspektion der Leiche. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Kira Dorn und Lessing wollen von Lupo eine ordentliche Täter- und Fahrzeugbeschreibung haben. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Kira Dorn und Lessing geraten in der Textilfabrik in eine kleine Abschiedsparty. Sie erkundigen sich bei Doreen Grobe nach Herrn Schrey, die ihn zu dessen Sohn Maik schickt. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Kira Dorn und Lessing kommen in die Textilfabrik, um mit Herrn Schrey zu sprechen. Sie treffen aber nur seinen Sohn, Maik Schrey, an. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Maik Schrey erfährt durch Kira Dorn und Lessing vom Tod seiner Stiefmutter Marlies. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Freya und Zecke fordern Lösegeld für für die Entführung von Gerd Schrey. Maik verlangt ein Zeichen, dass sein Vater noch lebt. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Gerd Schrey beobachtet gefesselt und geknebelt, wie seine beiden Entführer in Streit geraten. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Die Entführer Freya und Zecke sind sich uneinig. Zecke ist sauer, dass Freya Marlies umgebracht hat. Die war eigentlich für ihn bestimmt! ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Die Besitzerin des Bauernhofs, Jutta Klatt, wird ebenfalls zum Opfer der Entführer. Ruhig gestellt beobachtet die alte Frau, was hier vor sich geht. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Die Kommissare Lessing und Kira Dorn kommen auf dem Bauernhof an, von dem der Anruf der Entführer kam. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen
Zecke versucht den Fallschirm mit dem Lösegeld vom Strommast zu schneiden. ard-foto s2-intern/extern MDR/Steffen Junghans Bild in Detailansicht öffnen

Seltsam kuriose Zeugen

Kira Dorn und Lessing haben es in diesem Fall mit ganz speziellen Zeugen zu tun. Einer blinden Ohrenzeugin der Entführung, die das Auto der Entführer erkannt hat. „Amerikanischer Van, Baujahr 98/99. Auf Ford, Chevy, Dodge oder GM möchte ich mich nicht festlegen.“ Und mit einer Bäuerin, die von den Gangstern überfallen wurde: „Können Sie die beiden beschreiben?“, fragt Lessing. „Er sah ein bisschen aus wie der Rainer“, sagt sie. „Welcher Rainer denn?“, will Kira Dorn wissen. „Na, der Sohn von der Irmi“, entgegnet die Frau. „Aber der ist tot. Und die Frau sah aus wie ein Dalmatiner. Ohne Punkte.“

Humoriger Tatort mit ein bisschen Tragik

Und dann gibts da noch Gerds Sohn Maik, der verzweifelt um dessen Liebe kämpft und der ein Lebenszeichen von seinem Vater will. Dazu muss er den Entführern am Telefon Fragen stellen, die nur sein Vater beantworten kann. Also die dieser eigentlich beantworten können sollte.

„Wie hießen die Meerschweinchen, die ich mit drei von ihm bekommen habe?“, fragt Maik. „Weiß er nicht“, schnarrt es aus dem Telefon. Nächste Frage. „Welches war mein Lieblingskuscheltier?“, schluchzt Maik schon halb. „Weiß er nicht“, kommt prompt die Antwort. „Tut mir leid“, weint Maik jetzt. „Ich stelle einfach die falschen Fragen.“ Ein bisschen Tragik ist dieses Mal auch dabei im sonst natürlich wieder eher humorigen Tatort aus Weimar.

Gute Unterhaltung mit Dorn und Lessing

Absolut geeignet um einfach mal zu entspannen und sich gut unterhalten lassen will. Gut, ab zu und hängt die Story etwas durch, fängt sich aber immer wieder. Und ein Realitäts-Check ist bei Dorn und Lessing ohnehin nicht angebracht. Wie findet man in einem Getreidefeld einen abgebrochenen Fingernagel, hm?

Alles in allem gute Unterhaltung, und Lessing sorgt mit seinen Zitaten auch mal wieder für einen Hauch von Kultur: „Nicht Fleisch und Blut, das Herz macht uns zu Vätern und Söhnen!“

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