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Benzin ist derzeit so günstig wie lange nicht mehr. Und der Diesel auch: Teilweise liegt der Preis für einen Liter Diesel bei unter einem Euro. Alexander Winkler aus der SWR-Wirtschaftsredaktion erklärt, woran das liegt.

Dass Sprit gerade so günstig ist, hat zwei Hauptgründe. Schon seit Beginn der Corona-Krise sind die Spritpreise gesunken. Das liegt generell an der weltwirtschaftlichen Lage: Firmen leiden unter Lockdowns oder Reisebeschränkungen – daher wird weniger produziert. Auch Flugzeuge fliegen weniger und brauchen weniger Treibstoff. Das heißt: Insgesamt sinkt die Nachfrage nach Öl und damit auch der Öl-Preis.

Dollar ist gerade schwach

Zudem haben wir in den letzten Wochen von einem schwachen Dollar profitiert. Öl wird nämlich in Dollar gehandelt. Und weil die USA noch immer größere Probleme mit Corona haben als wir – und die Wirtschaft dort mehr leidet – haben wir einen günstigen Wechselkurs von Euro zu Dollar. Und das hat zur Folge, dass trotz einem leicht gestiegenen Ölpreis sogar hier die Spritpreise nochmal etwas gefallen sind.

Wie lange bleiben die Preise noch günstig?

Die Preise werden mittelfristig schon wieder steigen. Klar, vielleicht sind noch ein paar Cent nach unten drin, aber viel günstiger wird der Sprit vermutlich nicht mehr, alleine weil schon jetzt ein Großteil des Spritpreises Steuern sind. Heißt: Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer. Und die Herstellung kostet ja auch noch etwas.

Wenn sich die Wirtschaft zudem wieder von der Corona-Krise erholt und damit die Nachfrage nach Öl weltweit wieder zunimmt, dann wird auch der Ölpreis steigen. Und spätestens ab dem ersten Januar kommt in Deutschland noch die CO2-Abgabe dazu. Das sind zunächst acht Cent pro Liter, in den nächsten Jahren wird das immer mehr.

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