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Wenn Schmerztabletten in der Apotheke gerade aus sind, geht das noch. Schlimm ist das etwa für Menschen, die Krebs, Diabetes oder Niereninsuffizienz haben. Die Grünen haben deshalb Vorschläge für ein Frühwarnsystem gemacht.

Lieferengpässe bei Arzneimitteln können gefährlich werden. Die Grünen fordern in einem Papier darum ein Frühwarnsystem. Das soll greifen, bevor die Knappheit beim Patienten oder bei der Patientin ankommt.

Größere Lager für Medikamente, weniger Exporte

Grünen-Vorschlag gegen Lieferengpässe bei Medikamenten Gesundheitsökonom: "Das ist eine stumpfe Regelung"

Die Grünen fordern ein Warnsystem gegen Lieferengpässe bei Medikamenten. Gesundheitsökonom Glaeske kritisiert den Vorstoß. Die eigentlichen Verursacher würden so nicht belangt.  mehr...

Die Partei schlägt unter anderem vor, dass Großhändler schon Alarm schlagen sollen, wenn sie erkennen, dass sich die Regale im Lager leeren und es einen Lieferengpass geben könnte. Dieser solle dann das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte informieren.

Außerdem sollen Lager vergrößert und zeitlich begrenzt der Export von Medikamenten verboten werden. Krankenkassen sollen auch die Kosten von Ersatzmedikamenten übernehmen, wenn das eigentliche Präparat nicht lieferbar ist.

Das sagte die Grünen-Pflegeexpertin Kordula Schulz-Asche der Bild-Zeitung.

„Wir wollen mit unserem konkreten Vorschlag den Fokus auf eine gesteigerte Transparenz im Liefergeschehen von Arzneimitteln legen, das ist der erste Schritt zur Besserung.“

Kordula Schulz-Asche

Auch Regierung will gegen Arzneimittelknappheit vorgehen

Zuletzt gab es häufig Lieferengpässe bei einigen Medikamenten und Menschen, die dann nicht versorgt werden konnten. Rund um Koblenz etwa klagen viele Apothekerinnen und Apotheker über eine verschärfte Liefersituation.

Die Unions-Bundestagsfraktion wollte im Herbst eine nationale Arzneimittelreserve einrichten. Im November hatte auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigt, stärker gegen Lieferengpässe vorzugehen.

Weshalb kommt es zu den Lieferengpässen?

Im Audiobeitrag erklärt SWR-Wirtschaftsredakteur Lutz Heyser, wieso es überhaupt zu den Lieferengpässen kommt:

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