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Ein Postbote in Schottland konnte ein Paket nicht zustellen und wollte es vor der Haustür verstecken. Das ist aber gründlich schief gegangen und der Postbote wurde zur Lachnummer im Netz.

Was Danielle McPherson aus Schottland passiert ist, kennen auch viele Postkunden in Deutschland aus eigener Erfahrung. Die Schottin wartete auf ein Paket — als es geliefert wurde, war sie aber nicht zu Hause.

Anstatt das Paket wieder mitzunehmen, entschied sich der Paketbote dazu, es in der Nähe der Haustür zu deponieren. Wohl aus Angst, dass das Paket dort aber geklaut werden könnte, versuchte der Bote es zu verstecken — mit einer Handvoll Kieselsteinen. Ein gut gemeinter Versuch, den man aber kaum noch schlechter hätte umsetzen können.

Als die Schottin das mit Kieselsteinen bedeckte Paket vor ihrer Haustür entdeckt hatte, hat sie erst einmal ein Bild gemacht. Mit dem Kommentar „Danke Amazon, dass ihr mein Paket versteckt habt“, veröffentlichte sie es auf Twitter.

Thanks amazon for hiding my parcel https://t.co/7NpNJ3J9pU

Paket unter Kieselsteinen: Viele Reaktionen bei Twitter

Der Tweet hat sich inzwischen zum Renner im Netz entwickelt. Am 9. September wurde das Bild veröffentlicht. Fünf Tage später wurde es über 1.500-mal kommentiert, mehr als 50.000-mal retweetet und es hat schon fast 500.000 Likes.

Die Antworten auf den Tweet zeigen: die Schottin ist nicht alleine. Pakete unter Fußbodenmatten oder neben Mülltonnen — das haben die Twitter-User schon alles erlebt:

@__danielleeex The lock on the shed was open https://t.co/J08iTcQumF

@__danielleeex Thankful for the note. https://t.co/2uGZr5dFis

@__danielleeex "Put in a safe place agreed upon" the note said. https://t.co/KpA4QWHphD

Paket mit Kieselsteinen: Bild wirklich echt?

Wenn solche Bilder und Geschichten im Netz kursieren, lässt sich nicht immer genau überprüfen, ob alles so stimmt wie es erzählt wird. In diesem Fall hat laut Medienberichten inzwischen aber sogar Amazon auf den Post reagiert und sich bei der Schottin entschuldigt.

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