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Dutzende Sternschnuppen pro Stunde: Hobbyastronomen können in dieser Woche mit einem Spektakel am Nachthimmel rechnen. Die Erde trifft auf zahlreiche Trümmerteilchen eines Kometen – die Perseiden.

Mit dem Sternschnuppenstrom der Perseiden erwartet Himmelsgucker in diesen Tagen ein wahres Feuerwerk.

Höhepunkt am Mittwoch

Recht zahlreich sind sie bereits seit dem Wochenende an zu sehen. Ihren Höhepunkt werden die Perseiden am Mittwochvormittag (12. August) haben, wie die Vereinigung der Sternfreunde in Deutschland mitteilte. Dann sei stündlich mit bis zu 100 verglühenden Meteoren am Himmel zu rechnen. Doch auch in der Nacht auf Donnerstag sollten noch welche zu sehen sein – sofern nicht Wolken die Sicht verhängen.

Perseiden (Foto: dpa Bildfunk, (c) dpa)
Sternschnuppe im Nordosten Spaniens. (c) dpa

Sternbild Perseus

Wer sich etwas wünschen möchte, muss seinen Blick am Abend nach Osten wenden, denn dort geht das Sternbild Perseus auf, nach dem die Meteore benannt sind. Die Sternschnuppen scheinen diesem Sternbild zu entspringen.

Die wahre Ursache der Perseiden liegt jedoch an anderer Stelle: Auf ihrer Bahn um die Sonne fliegt die Erde „durch eine Wolke kleiner Kometentrümmerteilchen“, die der Komet 109P/Swift-Tuttle auf seiner Bahn hinterlassen habe, schreiben die Sternfreunde. Er wurde 1862 von Lewis Swift und Horace Tuttle unabhängig voneinander entdeckt.

Für seine Reise um die Sonne benötigt er rund 133 Jahre. Das nächste Mal wird der Komet nach Astronomenberechnung im Jahr 2126 sichtbar sein. Mit 60 Kilometern pro Sekunde, das sind 216.000 Kilometer pro Stunde, sind die Perseiden recht schnelle Objekte. Helle Objekte, sogenannte Boliden oder Feuerkugeln sind keine Seltenheit.

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