SWR3 Kurzmeldungen

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20. Januar 2020

Norwegische Regierung zerbricht im Streit

Norwegens Mitte-Rechts-Regierung ist zerbrochen. Die rechtspopulistische Fortschrittspartei zieht sich aus Protest aus der Regierung zurück. Die regierende Koalition unter Ministerpräsidentin Erna Solberg hat damit ihre Parlamentsmehrheit verloren. Grund ist der Streit um die Rückkehr einer mutmaßlichen IS-Anhängerin aus Syrien. Die 29-Jährige war am Freitag mit ihren beiden Kindern in Norwegen angekommen.

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20. Januar 2020

Kleinkind Julen in Brunnenschacht: Außergerichtliche Einigung

Im Fall des in einem Brunnenschacht in Spanien gestorbenen Jungen, Julen, wird der Prozess offenbar kurz vor Beginn abgesagt. Der Beschuldigte habe sich bereit erklärt, den Vorwurf der fahrlässigen Tötung wegen schwerer Nachlässigkeit und eine Haftstrafe von einem Jahr zu akzeptieren, berichten spanische Medien. Außerdem werde er den Eltern eine Entschädigung zahlen. Der zweijährige Julen war im Januar vor einem Jahr in der Nähe von Málaga in ein nicht gesichertes 70 Meter tiefes Bohrloch gestürzt.

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20. Januar 2020

Ufo und Lufthansa reden wieder miteinander

Es gibt vorerst doch keinen Streik bei der Lufthansa. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo teilte mit, dass sie ihre Streikvorbereitungen abgebrochen hat. Damit reagierte sie auf die Lufthansa, die sich zu weiteren Gesprächen zur Lösung des Tarifkonflikts bereit erklärt hatte. Vergangene Woche noch hatte die Ufo einen neuen Streik angekündigt, da die bisherigen Gespräche an der Frage gescheitert waren, ob man vor einer Schlichtung gemeinsam in eine Mediation gehen werde.

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20. Januar 2020

Bundesamt für Naturschutz will weniger Außenbeleuchtung

Städte und Gemeinden sollen künftig auf eine unnötige oder zu helle Außenbeleuchtung verzichten. Das fordert das Bundesamt für Naturschutz. Die künstliche Beleuchtung von Straßen und Gebäuden belaste oft nicht nur Menschen sondern auch nachtaktive Tiere. Vermieden werden solle vor allem Beleuchtung mit einem hohen Anteil an blauem Licht, weil darauf die innere Uhr von sogenannten höheren Wirbeltieren und Menschen besonders empfindlich reagiere.

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20. Januar 2020

UN: Mehr Geld im Kampf gegen Heuschreckenplage nötig

Die Vereinten Nationen (UN) fordern mehr Geld, um die Heuschreckenplage in Äthiopien, Kenia und Somalia zu bekämpfen. Man benötige dafür 70 Millionen Dollar, teilte die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft mit. Stoppe man die Schwärme nicht, könnten sie sich in ganz Ostafrika ausbreiten. Den betroffenen Landwirten müsse geholfen werden, damit sie ihre zerstörten Felder wieder bewirtschaften könnten. Die Ernährungssicherheit in der gesamten Region sei gefährdet.

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20. Januar 2020

Osten Spaniens von heftigem Sturm betroffen

Heftige Unwetter und Schneefall haben im Osten von Spanien zu Stromausfällen und Zugverspätungen geführt. Besonders betroffen war die Region um die Küstenstadt Valencia, wo offenbar ein obdachloser Mensch in der Nacht erfroren ist. In Alicante waren 20.000 Menschen zeitweise ohne Strom.

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20. Januar 2020

Immer mehr Arbeitnehmer zahlen Spitzensteuersatz

Immer mehr Arbeitnehmer aus der Mittelschicht müssen offenbar den Spitzensteuersatz zahlen. Im Jahr 2015 seien davon dreieinhalb Millionen Bürger betroffen gewesen, schreibt die Süddeutsche Zeitung und beruft sich auf eine Antwort der Bundesregierung. Die Regierung schätzt, dass die Zahl im Jahr 2018 auf vier Millionen gestiegen ist. Die Hälfte von ihnen verdient laut dem Bericht 5.000 bis 7.000 Euro im Monat. FPD-Chef Christian Lindner und Linken-Fraktions-Chef Dietmar Bartsch fordern deswegen, die Einkommen in der Mitte zu entlasten. Die Bundesregierung lehnt das bisher ab.

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