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Wir freuen uns auf den Sommer – aber wenn es zu Hause zu heiß wird, kann das ganz schön schlauchen. Vor allem, wenn man nicht mehr schlafen kann. Lohnt sich hier eine Klimaanlage? Oder reicht der günstige Ventilator?

Nach den extremen Hitze-Perioden in den vergangenen Jahren kaufen immer mehr Menschen Klimageräte für zu Hause – dabei gibt es aber jede Menge Unterschiede.

Wie teuer sind mobile Klimaanlagen?

Im Bau- oder Elektromarkt finden sich die mobilen Klimaanlagen, sogenannte Monoblöcke. Was können die und kann ich mir die überhaupt leisten?

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Das Positive: Diese Blöcke sind praktisch. Auspacken, Schlauch durch ein Fenster und schon kann gekühlt werden. Da kommt aber schon das erste aber.

Durch den Fensterspalt kommt direkt auch wieder warme Luft in die Wohnung – abdichten geht meist nicht vollständig. Es dauert also eine ganze Weile, bis es wirklich kühler wird.

Stiftung Warentest sagt: Diese Klimaanlagen sind echte Stromfresser und kühlen nur ein bisschen. Preislich liegen sie im Mittelfeld – es gibt sie ab rund 300 Euro.

Effektiv aber teuer: Splitanlagen

Deutlich effektiver sind im Test sogenannte Splitanlagen. Dabei ist ein Teil im Zimmer, der andere außerhalb des Gebäudes. Die warme Luft wird also komplett ausgeleitet, es wird schnell kühl und die Anlagen fressen deutlich weniger Strom.

Im Test kosten die Geräte 25 bis 31 Euro im Jahr. Allerdings sind die Kosten bei der Anschaffung deutlich höher – Geräte, die im Test gut abgeschnitten haben, gibt es zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Obendrauf kommt dann auch noch die Montage und irgendwann Demontage – denn das Gerät arbeitet mit Kältemitteln. Deshalb sollte das ein Fachmann erledigen.

Ventilatoren – die günstige Alternative?

Testfazit: Monoblöcke sind gut für ein paar heiße Tage im Jahr, teure Splitanlagen eher für die Dauernutzung. Ventilatoren können zwar nicht wirklich die Temperatur senken – eine gefühlte Abkühlung gibt es meist trotzdem. Außerdem sind sie eine günstige Alternative: Es gibt Ventilatoren für rund 60 Euro, die im Test gut abgeschnitten haben.

Aber auch hier kann es teuer werden: Ein High-End Gerät kann auch bis zu 400 Euro kosten. Ventilatoren gibt es inzwischen ja in den unterschiedlichsten Ausführungen. Zum Beispiel als Tisch, Stand oder Turmventilator.

Sie alle haben gemeinsam, dass sie im Vergleich zur Klimaanlage keine Stromfresser sind und damit im Gebrauch deutlich günstiger. Beim Kauf sollte man aber drauf achten, wie laut der Ventilator ist und ob ein Kind durch das Gitter an den Propeller kommen kann.

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